Augen-Bus kommt nach Forbach
Augen-Bus kommt nach Forbach
Forbach (red) - Nicht überall im ländlichen Raum sind Einrichtungen zur augenärztlichen Versorgung, insbesondere für schwer sehbehinderte und blinde Menschen, gut erreichbar. Aus diesem Grund wurde das Projekt Augen-Bus ins Leben gerufen. Der Bus, der als Anlaufstelle für Menschen mit Erblindung oder schwerer Sehbehinderung gedacht ist, macht am heutigen Dienstag Station in Forbach.

Wie die Initiatoren mitteilen, transportiert der Augen-Bus eine fahrbare augenärztliche Untersuchungseinrichtung und enthält eine Grundausstattung an Sehhilfen und weiteren Hilfsmitteln. Die Diagnostik, die Sehhilfenberatung sowie die Sozialberatung werden jeweils von einem oder mehreren Ansprechpartnern übernommen. Der Augen-Bus wird in einem Rotationsverfahren an zentralen Punkten in Ortschaften für jeweils einen Tag zur Verfügung stehen, um dort Anlaufstelle für Menschen mit Erblindung oder schwerer Sehbehinderung zu sein. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg, der Blinden- und Sehbehindertenstiftung Südbaden, dem Augennetz Südbaden und dem Blindenheim Freiburg.

Beratung in der Murghalle

Heute ist der Augen-Bus in Forbach. Dort macht er in der Murghalle von 10 bis 15.30 Uhr Station.

Der Service ist für Menschen gedacht, die durch ihren Wohnort in entlegenen Regionen keine Möglichkeit haben, eine zeitnahe Untersuchung in einem Fachzentrum für Augenheilkunde durchführen zu lassen, so die Pressemitteilung.

Weitere Informationen unter unter www.augenbus.de.

Symbolfoto: dpa

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