Viele Rettungseinsätze wegen Hitze
Viele Rettungseinsätze wegen Hitze
Stuttgart (lsw) - Der Hochsommer hat am Wochenende dem Südwesten Deutschlands eingeheizt und an vielen Orten für gefüllte Biergärten und Straßencafés gesorgt. Allerdings vertrugen manche Musikfans die Hitze nicht gut. Es gab viele Rettungseinsätze.

Bei mehreren Open-Air-Veranstaltungen in Baden-Württemberg waren Rettungskräfte im Einsatz, um erschöpfte Konzertbesucher zu behandeln, wie das Deutsche Rote Kreuz am Sonntag mitteilte.

Am Samstagabend feierten Zehntausende Zuschauer bei sommerlichen Temperaturen den Auftritt der Rolling Stones in der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena. Laut Polizei blieb die Stimmung friedlich. Auch der Rettungsdienst sprach am Sonntag von einer "ruhigen Lage". 37 Mal waren die Retter wegen Hilfeleistungen im Einsatz. "Zunächst vor allem wegen Erschöpfungserscheinungen und später auch wegen zu viel Alkoholgenusses", sagte ein Sprecher der Integrierten Leitstelle Stuttgart. Sechs Menschen kamen in Kliniken. Viele Konzertbesucher hätten sich aber auf die warmen Temperaturen eingestellt, hieß es.

Deutlich mehr zu tun hatten die Rettungskräfte bei zwei Open-Air-Konzerten in Freiburg. Wie der Freiburger Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Sonntag mitteilte, mussten die Retter dort am Wochenende mehr als 200 Mal zur Stelle sein, um Festivalbesucher wegen Erschöpfung und einiger chirurgischer Notfälle zu behandeln. Sieben Patienten mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Auch hier hätten die sommerlichen Temperaturen manchem Konzertbesucher zu schaffen gemacht, hieß es beim DRK. Beim Konzert der Heavy-Metal-Band Iron Maiden waren am Samstag laut Polizei rund 30.000 Besucher auf dem Gelände.

Symbolfoto: dpa

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