Schwierige Fehlersuche in Ebersteinburg
Schwierige Fehlersuche in Ebersteinburg
Baden-Baden (sre) - Zu früh gefreut: Vor etwa zwei Wochen meldete uns der stellvertretende Ortsvorsteher von Ebersteinburg, Michael Schneider, dass die monatelangen Störungen bei der Fernsehübertragung im Bergdorf "so gut wie weg" seien. Fast noch pünktlich zum Start der Fußball-WM wären damit verpixelte oder eingefrorene Bilder sowie Tonausfälle, mit denen sich zahlreiche Ebersteinburger herumschlagen mussten, beendet gewesen (wir berichteten).

Nachdem das BT von betroffenen Lesern um Hilfe gebeten worden war, hatte die Heimatzeitung zuvor mehrfach bei dem zuständigen Unternehmen Unitymedia nachgefragt. Und tatsächlich hatten laut Schneider Mitarbeiter des Unternehmens endlich einen Fehler an einer Straße gefunden. Die Verbesserung hielt aber nicht lange an, berichtete uns Schneider kurz darauf enttäuscht. Inzwischen sei alles wieder beim Alten, zahlreiche Bürger hätten sich deshalb bei ihm gemeldet. Unitymedia betonte daraufhin auf BT-Nachfrage, man versuche "schnellstmöglich herauszufinden, was der Grund für die beschriebenen Probleme ist".

Spurensuche geht weiter

Tatsächlich seien die Mitarbeiter des Unternehmens sehr aktiv, berichtete Schneider: Seine Hausanschlüsse seien am vergangenen Sonntag (!) untersucht worden. Schneider freute dieses Engagement sogar am Wochenende aber nur bedingt: Die Mitarbeiter seien schon zahlreiche Male ergebnislos in seinem Haus gewesen - dabei habe er stets betont, dass das Problem in Anbetracht der vielen Betroffenen nicht an einem Hausanschluss liegen kann. Tja, da kann man nur hoffen, dass die Spurensuche außerhalb der Einzelhaushalte fortgesetzt wird und bald Erfolg hat. Dann macht auch das Fußball-Schauen wieder Spaß. Die Spiele, in denen deutsche Fans das eine oder andere Tor vermutlich sogar ganz gerne verpasst hätten, sind schließlich vorbei. Symbolfoto: dpa

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