Querspange: Land übernimmt Planung
Querspange: Land übernimmt Planung
Rastatt (red) - Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat die Querspange Münchfeld aufgrund ihrer Bedeutung für Rastatt und für die Erweiterung des Benz-Werks in den Maßnahmenplan des Landes aufgenommen. Die Querspange war bislang nicht im Maßnahmenplan für den Generalverkehrsplan des Landes enthalten.

Das Regierungspräsidium (RP) kann damit für den Baulastträger Land die Planung der südlich von Rastatt gelegenen Querspange zwischen der B3 und der L75 von der Stadt Rastatt übernehmen. Die weiteren Planungsschritte und das so genannte Scoping-Verfahren werden somit in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums erfolgen. Damit kann das Genehmigungsverfahren ohne späteren Wechsel des Vorhabenträgers rechtssicher durchgeführt werden, teilt das RP in einer Presseerklärung mit.

Das RP wird sich in Kürze mit dem zuständigen Fachbereich der Stadt Rastatt in Verbindung setzen, um die Übernahme der Planunterlagen für die künftige L78b abzustimmen.

Der Scoping-Termin, eine Art Rahmenuntersuchung, wird im September dieses Jahres stattfinden. Für das anschließende Erstellen der Umweltverträglichkeitsstudie muss mit einer Bearbeitungsdauer von rund eineinhalb Jahren gerechnet werden. Für die Maßnahme ist ein Planfeststellungsverfahren erforderlich, in dem mögliche Einwendungen erörtert werden. Eine Kostenangabe für die rund 1,4 Kilometer lange Querspange ist derzeit laut RP noch nicht möglich.

Archivfoto: red

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