Kunsthalle ist wieder eingerüstet
Zur energetischen Verbesserung des Hauses wird das Dach der Staatlichen Kunsthalle in der Lichtentaler Allee saniert.  Foto: Zeindler-Efler
Baden-Baden (nie) - Nicht zu übersehen ist in der Lichtentaler Allee zurzeit die eingerüstete Kunsthalle. Und doch ist das nur ein Teil des Gerüstes, sagte die Kuratorin der Kunsthalle, Luisa Heese.

Anfang nächste Woche komme noch ein Dachgerüst dazu, das das Haus von oben schütze. Dann beginnen die eigentlichen Bauarbeiten am Dach der Staatlichen Kunsthalle.

Nachdem 2016 in einem ersten Bauabschnitt das Dach über den beiden vorderen großen Räumen saniert wurde, folgt nun das Dachteil über den sieben kleineren hinteren Räumen. Ziel der Sanierung ist eine deutliche Erhöhung der Dämmwerte, die eine energetische Verbesserung des Hauses mit sich bringt.

Kuratorin Heese erläutert, dass wie schon im ersten Abschnitt die Oberlichter mit Verbundglas versehen werden, was "die klimatischen Bedingungen deutlich verbessert". Die Streben, auf denen diese Glasscheiben liegen, würden kontrolliert und wenn nötig ausgebessert. An den Rändern des Haues werden laut Heese die Holzbereiche erneuert und auf die Randbereiche des Daches wird Blech angebracht.

Geplant sei, dass die Arbeiten bis zur nächsten Ausstellungseröffnung im November abgeschlossen sind. Bis dahin bleiben die sieben kleinen Räume geschlossen. In den beiden großen Räumen ist ab 20. Juli die Ausstellung "Menschliche Landschaften" von Alina Szapocznikow, einer 1973 verstorbenen polnischen Künstlerin, zu sehen. "Wir haben gute Erfahrungen mit den Arbeiten über den vorderen Räumen gemacht. Darum sind wir guter Dinge", ist Heese von einem positiven Verlauf der Sanierung überzeugt. Insgesamt werde für den Bauabschnitt mit Kosten von 5000000 Euro gerechnet. So viel hatte auch der erste Abschnitt gekostet.

Foto: Zeindler-Efler

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