Deutlich weniger Flüchtlinge in Baden-Württemberg
Deutlich weniger Flüchtlinge in Baden-Württemberg
Stuttgart (lsw) - Deutlich weniger Flüchtlinge als in der Vergangenheit sind in den vergangenen Monaten nach Baden-Württemberg gekommen. Das schreiben die "Stuttgarter Nachrichten" (Freitag) unter Berufung auf Zahlen des Innenministeriums.

Demnach wurden im ersten Halbjahr 5.600 Neuankömmlinge registriert. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 7.300 Flüchtlinge, im ersten Halbjahr 2016 rund 23.000. "Auf diesen Zahlen dürfen wir uns freilich nicht ausruhen", sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU). Unter anderem müssten falsche Anreize weiter reduziert werden, die Menschen nach Deutschland ziehen.

Strobl plädiert in der Zeitung dafür, Sachleistungen auf ein absolutes Minimum zu kürzen - beispielsweise dann, wenn Flüchtlinge nur deswegen nicht abgeschoben werden könnten, weil sie nicht bei der Beschaffung ihrer Papiere mitwirkten oder die Behörden über ihre Identität täuschten.

Symbolfoto: dpa

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