Arbeitslosigkeit statt Ferien
Arbeitslosigkeit statt Ferien
Mannheim (lsw) - In Baden-Württemberg haben laut einem Zeitungsbericht 3.300 Lehrer einen befristeten Arbeitsvertrag, der mit Beginn der Sommerferien endet. Das berichten der "Mannheimer Morgen" und die "Heilbronner Stimme" unter Berufung auf das Kultusministerium. Die meisten Betroffenen müssten sich deshalb für die Ferienzeit arbeitslos melden.

Die befristete Beschäftigung sei eine Ausnahme, sagte ein Ministeriumssprecher den Zeitungen. Nur drei Prozent der 110.000 Lehrer im Südwesten hätten Zeitverträge.

Rheinland-Pfalz reagiert

Eine Fortzahlung der Gehälter in der Ferienzeit würde nach den Berechnungen des Ministeriums 12,5 Millionen Euro im Jahr kosten. Nachdem Rheinland-Pfalz die Vertretungslehrer künftig auch in den Ferien bezahlen wolle, verlangten die Gewerkschaften auch für Baden-Württemberg Korrekturen.

Symbolfoto: dpa

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