Reger Andrang beim Familientag

Karlsruhe (red) - Um 13 Uhr am Montagmittag macht sich der Fußball-Drittligist Karlsruher SC auf den Weg nach Tirol, wo die zweite Phase der Saisonvorbereitung der Wildparkprofis - im österreichischen Waidring - stattfindet.

In den bisher zweieinhalb Wochen seit Trainingsauftakt haben die Schützlinge von Trainer Alois Schwartz vor allem im konditionellen Bereich gearbeitet. Ab sofort sollen technische und taktische Gesichtspunkte im Vordergrund stehen. Die diesbezüglichen Fortschritte seiner Spieler kann der KSC-Coach in den Testspielen dann kommenden Samstag (13 Uhr in Grassau am Chiemsee) gegen den englischen Zweitligisten FC Brentford und drei Tage später, in St. Ulrich am Pillersee (18 Uhr), gegen den von Markus Kauczinski trainierten FC St. Pauli überprüfen.

Drei Torhüter und 24 Feldspieler - darunter vier A-Junioren - nimmt Schwartz mit ins achttägige Trainingslager. Vor Ort soll schnellstmöglich ein noch zu verpflichtender Innenverteidiger zur Mannschaft dazustoßen. Die Spieler, denen der KSC nahegelegt hat, sich einen neuen Verein zu suchen - namentlich handelt es sich um Nathaniel Amamoo, Severin Buchta, Malik Karaahmet, Alexander Siebeck und Valentino Vujinovic - müssen zu Hause bleiben.

Viele Besucher beim Familientag

Dieses Quintett blieb auch am Sonntag, als der KSC im Rahmen Familientags seine neue Mannschaft präsentierte, außen vor und fehlte dementsprechend natürlich auch bei der großen Autogrammstunde. Rund 15.000 Besucher fanden nicht zuletzt hierfür den Weg in den Wildpark.

Am Tag zuvor, am Samstag, hatte der KSC im pfälzischen Bellheim sein viertes und letztes Vorbereitungsspiel in der Region bestritten. Gegner war der FK Pirmasens. Zweimal Saliou Sané (16. und 36.) und dazwischen Marvin Pourié (18.) sorgten für eine klare Pausenführung der Badener. Kurz nach dem Seitenwechsel setzte dann Florent Muslija einen Foulelfmeter nur an den Pfosten (49.). Von da an ging bei den Schwartz-Schützlingen, bei denen die Neuzugänge Kyoung-Rok Choi (muskuläre Probleme), Justin Möbius (Hüfte verdreht), Marin Sverko (Rückenprobleme) und Martin Röser (Muskelfaserriss) fehlten, nicht mehr viel zusammen. Zwar erzielte Burak Camoglu noch das 4:0 (77.). Yasin Özcelik aber gelang kurz darauf der Ehrentreffer für den FKP (77.). Zudem musste Sven Müller, der in der zweiten Halbzeit das KSC-Tor hütete, sein ganzes Können aufbieten, um gegen Maurice Müller einen zweiten Gegentreffer zu verhindern (82.).

Foto: GES

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