Känguru im Schwarzwald gesichtet
Känguru im Schwarzwald gesichtet
Seelbach (red/lsw) - Ein ausgebüxtes Känguru hüpft nun schon seit rund zwei Wochen durch den Breisgau. Am Wochenende wurde es nun in einem Wald in Lahr gesichtet.

Das Wallaby-Känguru, das etwa die Größe eines Hundes hat, ist einem Jagdpächter am Sonntag vor die Linse gelaufen. Eine Wildkamera hatte ein Beutetier erfasst. Die Polizei schließt nicht aus, dass es sich bei dem dämmerungs- und nachtaktiven Pflanzenfresser um das in Bombach von einem Privatgrundstück entlaufene Tier handelt.

Zeugen, die das Känguru sehen, sollen sich bei der Polizei in Lahr melden (0 78 21) 27 72 00. Die Chancen, das Wallaby in nächster Zeit einzufangen, wertete ein Polizeisprecher in der vergangenen Woche allerdings als gering. "Bei diesen Temperaturen und dem ausreichenden Futterangebot fühlt sich das Tier in freier Wildbahn sehr wohl", sagte der Sprecher. Da von dem Känguru keine Gefahr ausgeht, sucht die Polizei auch nicht aktiv nach dem flüchtigen Hüpfer, hieß es. Das Tier war am 23. Juni von einem privaten Anwesen in Kenzingen (Kreis Emmendingen) ausgebüxt.

Symbolfoto: dpa

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