Großeinsatz am Karlsruher Bahnhof
Großeinsatz am Karlsruher Bahnhof
Karlsruhe (red) - Knallgeräusche im Bereich des Karlsruher Hauptbahnhofes haben in der Nacht zum Freitag für ein Großaufgebot der Polizei gesorgt. Allerdings haben sich bei den umfangreichen Folgemaßnahmen keinerlei Hinweise auf eine Straftat ergeben.

Ein Zeuge hatte kurz vor 23 Uhr der Bundespolizei, südlich des Hauptbahnhofs sechs hintereinander folgende Schussgeräusche wahrgenommen zu haben. Daraufhin sei er zwei Personen bis zum Eingang eines am Hauptbahnhof gelegenen Hotels gefolgt, die er als Urheber vermutete.

In der Folge sperrten 36 Beamte des Polizeipräsidiums Karlsruhe mit Unterstützung von vier weiteren Kräften der Bundespolizei sowie unter Einsatz eines Polizeidiensthundes den Bereich um das Hotel ab.

Zusätzlich wurden zwei Etagen der Herberge teilweise evakuiert. Schließlich kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere Personen, darunter auch zwei aus der Schweiz stammende junge Männer in Begleitung einer jungen Schweizerin. Auf diese Personen hatte sich der Verdacht fokussiert gehabt.

Allerdings ergaben sich bei den anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen keinerlei Hinweise bezüglich einer möglichen Schussabgabe. Auch die Fahndungs- und Suchmaßnahmen im Bahnhofsbereich nach verdächtigen Personen, Waffen oder pyrotechnischen Gegenständen blieben ergebnislos. Der Einsatz endete gegen 2.30 Uhr.

Symbolfoto: dpa

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