Großbrand im Straßburger Hafen
Großbrand im Straßburger Hafen
Straßburg (dpa) - Ein Großbrand im Rheinhafen von Straßburg hat die Feuerwehr in der Nacht zu Freitag über Stunden beschäftigt. Bewohner im Grenzbereich, darunter auch die Kreise Baden-Baden und Rastatt, waren angehalten worden, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Diese Aufforderung ist mittlerweile aber wieder aufgehoben worden.

Nach Angaben der Polizei stand eine riesige Lagerhalle in Flammen. Am Freitagmorgen konnte der Brand gelöscht werden. Nach Angaben der französischen Behörden gab es keine Verletzten.

Wie französische Medien berichteten, gab es am Donnerstagabend eine Explosion auf dem Gelände einer Firma für Abdichtung, Isolierung und Abdeckung, die direkt am Hafen liegt. Demnach breitete sich das Feuer auf einer Fläche von mehr als 3.000 Quadratmetern aus. Sieben Angestellte sollen zum Zeitpunkt der Explosion in der Firma gewesen sein. Es soll auch zwei Verletzte gegeben haben.

Auch deutsche Einsatzkräfte halfen bei den Löscharbeiten. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hatte Bewohner im Kreis Freudenstadt, Baden-Baden, Rastatt und in der Ortenau angewiesen, ihre Fenster und Türen wegen Geruchsbelästigung geschlossen zu halten. Von Gefahren war in diesem Zusammenhang keine Rede gewesen. Die Feuerwehr hob diese Aufforderung mittlerweile wieder auf. Die Nachlöscharbeiten waren am Freitagmorgen noch in vollem Gange. Die Brandursache war zunächst unklar.

Foto: dpa

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