Öffentliches Geld für die "Black Forest Safari Lodge"
Schwarzwald-Idylle: die ehemalige Heinrich-Kastner-Jugendherberge in Forbach. Foto: pr
Forbach (red) - Aus der ehemaligen Heinrich-Kastner-Jugendherberge in Forbach wird die "Black Forest Safari Lodge". Die "Leader"-Aktionsgruppe Mittelbaden unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss von 200.000 Euro.

Wie berichtet, haben Frank Feustle und seine Lebensgefährtin Simone Walther die Jugendherberge vor wenigen Wochen gekauft.

"Besonders groß ist die Freude darüber, dass diese das Haus nicht nur umfassend sanieren und es als Beherbergungsbetrieb weiterführen möchten, sondern auch mit einem innovativen Konzept neue Besucher anziehen wollen", schreibt Leader-Geschäftsführerin Dr. Antje Wurz. Neben 40 Übernachtungsplätzen in Zweibett- und Familienzimmern sowie einer exklusiven Ferienwohnung, alles im afrikanischen Stil, runden eine Outdoorküche mit südafrikanischem "Braai"-Grillplatz sowie ein Outdoor-Spa-Bereich den Charakter einer Safari-Lodge ab.

Brückenschlag zwischen Afrika und Schwarzwald

Das Freizeit- und Kulturprogramm werde die Themen "Afrika", "Schwarzwald" und "Wildnis" ebenfalls breitgefächert aufgreifen. Die neuen Eigentümer, die hauptberuflich seit über 20 Jahren Filmdokumentationen und Reportagen über Afrika produzieren, möchten mit diesem Konzept Verständnis für Bedürfnisse und Themen des jeweils anderen Kontinents wecken sowie den Austausch fördern.

"Dieses Konzept ist wirklich innovativ und wird einen starken Impuls für Forbach geben", wird Forbachs Bürgermeisterin Katrin Buhrke zitiert.

Der Ausschuss hat sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, das Projekt mit 200.000 Euro € aus dem Leader-Programm der EU und Mitteln des Landes Baden-Württemberg zu fördern.

Foto: pr

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