Versehentlich Kater einbetoniert
Versehentlich Kater einbetoniert
Bretten (red) - Großes Glück im Unglück hatte ein Kater in Bretten: Bauarbeiter hatten das Tier versehentlich einbetoniert. Doch der prächtige Maine-Coon-Kater machte auf sich aufmerksam und konnte gerettet werden.

Anwohner waren laut der Polizei in den vergangenen Nächten immer wieder durch Jammern und Jaulen aufgeschreckt worden. Sie vermuteten, dass die Geräusche aus einem Neubau kamen. Die Polizei wurde gerufen. Eine Streife rückte in der Nacht zum Dienstag an und durchsuchte den Neubau.

Tatsächlich stammten die jämmerlichen Laute von einer Katze. Das Tier saß unter der Garage fest, wo es wohl beim Betonieren übersehen worden war. Die Katze steckte in einem sehr schmalen Spalt im Beton; sie hatte zwar noch etwas Bewegungsfreiheit, konnte sich aber nicht selbst befreien.

Nachdem das Tier mit Futter und Wasser versorgt worden war, konnte in der Nacht zunächst keine Lösung gefunden werden, um den Kater zu befreien. Dessen Identität konnte die Polizei zwischenzeitlich klären: Es handelt sich um Jimmy eine Maine-Coon-Katze, die von ihren Besitzern seit dem 18. Juli schmerzlich vermisst wurde.

Am Dienstagmorgen begann dann mit der Unterstützung des Bauherrn eine Rettungsaktion. Mit einem Bohrhammer und schwerem Gerät wurde ein größeres Loch gebohrt. Das verschreckte Jimmy jedoch so sehr, dass er sich nicht heraustraute. Auch seiner hinzugeeilten Besitzerin gelang es bis Dienstagmittag laut der Polizei nicht, ihn mit Leckereien herauszulocken. Daher war erstmal das große Warten angesagt......

Foto: Polizei

(Das Bild zeigt einen Maine-Coon-Kater)

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