Bebauungsplan für "Bahnhofsumfeld"
Der Plan soll eine gebietsverträgliche Nachverdichtung an geeigneten Stellen im Sanierungsgebiet 'Bahnhofsumfeld' regeln. Foto: Wirbser
Bietigheim (ser) - Um die städtebaulichen Ziele in der Gemeinde Bietigheim Schritt für Schritt einheitlich und nachvollziehbar zu formulieren und eine gebietsverträgliche Nachverdichtung an geeigneten Stellen zu regeln, befasst sich der Gemeinderat seit einigen Monaten mit dem Sanierungsgebiet "Bahnhofsumfeld".

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans "Bahnhofsumfeld" umfasst im Wesentlichen den Bereich der Zufuhrstraße im östlichen Bereich, im südlichen Bereich die Malscher Straße und im westlichen Bereich verläuft die Grenze hinter den Grundstücken der Badenstraße und zieht sich im Norden bis zur Bahnhofstraße. Das Gesamtgebiet umfasst eine Fläche von rund 12,5 Hektar.

Das Gebiet ist komplett als gemischte Baufläche ausgewiesen. Die Baugrundstücke sind im Planungsgebiet weitgehend in Privateigentum und es handelt sich im Wesentlichen um eher kleinteilige Grundstücke für Einzel- und Doppelhäuser. Die durch die Aufstellung des Bebauungsplans neu ausgewiesenen überbaubaren Flächen führen in dem weitgehend bebauten Gebiet zu wenig zusätzlicher Gebäudegrundfläche. Die Art der baulichen Nutzungen als Mischgebiet (MI) ermöglicht eine Bebauung in zweiter Reihe. Die Grundstücksflächenzahl beträgt maximal 0,6 im MI. Die Dachformen, Dachneigungen und Dachaufbauten sind ebenso geregelt wie die Beschränkung der besiedelten Flächen. Weiterhin wurden die Standorte der Garagen und Carports und die Anzahl der nachzuweisenden Stellflächen festgesetzt.

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