Mehr als 20 Verletzte bei Straßenbahnunfall
Mehr als 20 Verletzte bei Straßenbahnunfall

Mannheim (dpa) - Bei einem Auffahrunfall mit zwei beteiligten Straßenbahnen sind am Donnerstag in Mannheim 21 Menschen leicht verletzt worden. Kein Passagier habe stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden müssen, sagte ein Polizeisprecher. Zuvor war von zwei Schwerverletzten die Rede gewesen.

Die Stadt hatte in einer Mitteilung sogar von vier mittelschwer Verletzten mit Prellungen oder Schnittwunden berichtet. Gegen 6 Uhr war in der Innenstadt eine Straßenbahn auf eine vorausfahrende Bahn in Richtung Hauptbahnhof geprallt. Der Sachschaden liegt laut Polizei bei 200.000 Euro.
Ein 63 Jahre alter Straßenbahnfahrer, mit dem auch fünf Fahrkartenkontrolleure unterwegs waren, musste nach Angaben der Polizei während einer Betriebsfahrt an einer Kreuzung halten. Ein nachfolgender 35 Jahre alter Straßenbahnfahrer fuhr nach weiteren Angaben aus derzeit noch nicht geklärter Ursache auf die wartende Bahn. Beide Fahrer wurden leicht verletzt.

Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort
Wie es zu dem Unfall kam, versucht nun die Verkehrspolizei zu ermitteln. Die Zahl der Fahrgäste in dem auffahrenden Fahrzeug ist laut Polizei schwer nachzuvollziehen. Einige gingen nach dem Unfall demnach zu Fuß weiter.
Der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Der Kaiserring war für einige Stunden gesperrt. Infolgedessen kam es zu Verkehrsbehinderungen. "Das ist natürlich in der Rushhour in der Innenstadt nicht unproblematisch", sagte ein Polizeisprecher.
Rettungsdienst, Katastrophenschutzeinheiten der Stadt und die Feuerwehr versorgten den Angaben zufolge die Verletzten. Ein Notfallseelsorger, der auch körperlich unverletzte Beteiligte betreute, war laut Feuerwehr ebenfalls am Unfallort.

Foto: dpa

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