Gleitschirmflieger sackt plötzlich ab
Gleitschirmflieger sackt plötzlich ab
Baden-Baden (red) - Das gute Wetter hat am Sonntag wieder zahlreiche Gleitschirmflieger auf den Baden-Badener Hausberg gelockt. Dabei kam es jedoch am Abend zu zwei Unfällen.

Mehrere Blaulichtfraktionen waren am Sonntagabend im Bereich des Merkurs aktiv. Der Polizei zufolge war zunächst gegen 18.30 Uhr der Gleitschirmflieger eines 55-Jährigen und seiner Begleitung kurz vor der Landung plötzlich abgesackt. Hierbei wurde die Frau verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Knapp zwei Stunden später gingen bei den Rettungskräften zwei weitere Meldungen über mögliche Gleitschirmunfälle am Merkur ein. Laut der Schilderung von Zeugen hatte ein Gleitschirm offensichtlich sehr schnell an Höhe verloren. Der noch aus dem vorherigen Unfall im Einsatz befindliche Hubschrauber suchte daraufhin zusammen mit Einsatzkräften der Feuerwehr Baden-Baden und der Bergwacht das Gebiet ab.

Verdächtige Lichtsignale im Wald Wie sich im Verlauf der Suchmaßnahmen herausstellte, hatte tatsächlich eine Gleitschirmfliegerin rasant an Höhe verloren und war dann außerhalb des regulären Landeplatzes aufgekommen. Die Frau überstand die Außenlandung laut Polizei unversehrt. Zu einem dritten Einsatz der Polizei kam es nach Einbruch der Dunkelheit. Einer Zeugin waren verdächtige Lichtsignale aus einem Waldgebiet im Bereich Häslichmatte aufgefallen. Weil die besorgte Frau eine Notsituation befürchtete, wurde abermals die Polizei um Hilfe gebeten. Die Beamten rückten erneut aus und suchten das Gebiet auch mit einem Hubschrauber samt Wärmbildkamera ab. Die Suche wurde am Abend ohne Ergebnis eingestellt. Symbolfoto: Becker

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