Landkreis Rastatt: Vergleichsweise wenig Müll und niedrige Gebühren
Landkreis Rastatt: Vergleichsweise wenig Müll und niedrige Gebühren
Rastatt/Baden-Baden (red) - Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Rastatt zeigt sich nach der dieser Tage veröffentlichten Abfallbilanz 2017 des Umweltministeriums Baden-Württemberg gut aufgestellt. Mit geringen Abfallmengen und niedrigen Abfallgebühren belegt er im Vergleich zu anderen Land- und Stadtkreisen eine vordere Position. Dies teilte der Erste Betriebsleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes, Dr. Jörg Peter, mit.

Wie das Umweltministerium in einem Vergleich unter den 44 Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs festgestellt hat, ist das durchschnittliche Haus- und Sperrmüllaufkommen auch 2017 weiter gesunken, und zwar auf inzwischen 139 Kilogramm pro Einwohner.

Mit einem Abfallaufkommen von nur 90 Kilogramm pro Einwohner im Jahr liegt der Landkreis Rastatt nach den Kreisen Calw, Freudenstadt und Main-Tauber auf einem guten vierten Platz. Damit zeige sich, so Peter, dass die Bemühungen im Landkreis Rastatt, das Müllaufkommen zu reduzieren, Früchte tragen und zu einer Entlastung der Umwelt führen. In Stadtkreis Baden-Baden liegt der Wert bei 154 Kilogramm pro Einwohner.

Geringste Mindestabfallgebühr

Erfreulich sei auch, dass der Landkreis 2017 und 2018 die geringsten Mindestabfallgebühren im Land (für Rest- und Bioabfall) in Höhe von 87,30 Euro pro Haushalt erhebe. Damit liege der Landkreis Rastatt noch vor dem Landkreis Esslingen (90 Euro) und dem Ortenaukreis (91 Euro). In Baden-Baden liegt sie bei 143 Euro pro Haushalt. Die durchschnittlichen Abfallgebühren in Baden-Württemberg betragen der Mitteilung zufolge 152 Euro pro Haushalt.

Keine Erhöhung der Gebühr geplant

"Trotz zahlreicher Investitionen in die Verbesserung der Kundenfreundlichkeit unserer Entsorgungsanlagen, etwa aktuell durch den neuen Wertstoffhof in Bühl, können wir unsere Abfallgebühren auf niedrigem Niveau halten und damit die Gebührenzahler entlasten", betont Peter. Und: Er zeigt sich zuversichtlich, dass auch im nächsten Jahr die Abfallgebühren für die Kreiseinwohner nicht erhöht werden müssen.

Foto: dpa

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