Wer hat noch die "Bayerische Weinbirne" auf seinem Grundstück?
'Bayerische Weinbirnen' auf einer Streuobstwiese auf der Heil in Gaggenau. Ihr Bestand soll langfristig wieder größer werden. Foto: Christoph Werner
Gaggenau (tom/red) - Sie ist selten geworden: die alte heimische "bayerische Weinbirnen. Christoph Werner (Pomologenverein) und die Ortsgruppe des BUND suchen nun Menschen, die diese Sorte noch auf dem Grundstück haben.

Die "Bayerische Weinbirne" gilt als eine typische Vertreterin Süddeutschlands, vor allem Badens. Der Baum bildet breitkugelige Kronen aus mit hängenden Zweigen. "Oft ist das Laub schon gefallen, und die Birnen hängen immer noch", weiß Werner aus eigener Beobachtung.

Ganz konkret werden Anlieferer von Weinbirnen gesucht. Das gelieferte Obst wird bei der Firma Pregger in Ottenau gekeltert und anschließend im Christophbräu ausgebaut. Pro 100 Kilogramm werden 25 Euro bezahlt - allerdings erst im Frühjahr: "Es wird in original Champagnerflaschen abgefüllt, die man früher Buhlbacher Schlegel nannte", erklärt Werner.

Wer mag, kann sie mitsamt Inhalt zum Preis von drei Euro plus einen Euro Pfand bestellen. Auslieferung ist im Frühjahr 2019; dann soll auch das angelieferte Obst bezahlt werden. 50 Cent des Erlöses werden für die Neuanpflanzung von Birnenbäumen verwendet. Dafür werden auch Grundstückseigentümer gesucht.

Weitere Informationen zu dieser Aktion gibt es unter (0 72 25)7 03 93 oder s.c.werner@t-online.de

Foto: pr/C. Werner

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