Holger Hanselka als Präsident des KIT wiedergewählt
Holger Hanselka als Präsident des KIT wiedergewählt
Karlsruhe (red) - Holger Hanselka steht für weitere sechs Jahre an der Spitze des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Der KIT-Senat bestätigte am Montag mit großer Mehrheit das einstimmige Votum des Aufsichtsrats. Der 56-jährige Maschinenbauingenieur leitet das KIT seit 2013. Gleichzeitig bestätige der Senat Vizepräsident Alexander Wanner im Amt.

In seiner ersten Amtszeit hat er Forschung, Lehre und Innovation strategisch ausgerichtet, das KIT strukturell weiterentwickelt und mit Berufungen international renommierter Wissenschaftler sowie wichtigen Kooperationspartnern den Weg für die kommenden Jahre vorgezeichnet. In seiner zweiten Amtszeit will er die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft in seiner Vorreiterrolle und mit Unterstützung von Bund und Land auf eine neue Stufe heben", wie es in einer Pressemitteilung des KIT heißt. Der Zusammenschluss einer Bundes-Forschungseinrichtung mit der Universität eines Bundeslands ist einzigartig in Deutschland

KIT-Fusion als bestimmendes Thema in der zweiten Amtszeit

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek (CDU) sie die Bestätigung Hanselkas im KIT-Senat als "ein erfreuliches Signal". Mit seiner Persönlichkeit und seiner Expertise in der Hochschul- und Forschungslandschaft sei er ein Gewinn für das KIT. "Ich bin davon überzeugt, dass der Bund und die am KIT beteiligten Länder Baden-Württemberg und Bayern gemeinsam mit seiner Person erfolgreich die Weiterentwicklung des KIT in den kommenden Jahren gestalten werden."

Auch die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Theresia Bauer (Grüne) sieht als bestimmendes Thema für den alten und neuen Präsidenten die Gestaltung und Vollendung der KIT-Fusion.

Geld von Bund und Land soll in Wissenschaft fließen

"Die Wiederwahl ist für mich eine Bestätigung, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind", wird Holger Hanselka in der Pressemitteilung zitiert. Für die kommende Amtszeit sei es seine Aufgabe, gemeinsam mit Bund und Land die Möglichkeiten des KIT zu erhöhen, die zur Verfügung gestellten Mitteln zielorientiert für die Wissenschaft einzusetzen. Ein wichtiges Ziel ist dabei der konsequente Einbezug aller Wissenschaftler in die programmorientierte Forschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. In der Lehre soll die flexible Einbindung aller Wissenschaftler zu gleichen Rahmenbedingungen für die Studierenden im Bundesvergleich gute Betreuungsverhältnisse schaffen.

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