Weniger Staus in den Sommerferien
Weniger Staus in den Sommerferien
Stuttgart (lsw) - In Baden-Württemberg hat es in den Sommerferien weniger Staus auf den Fernstraßen gegeben als im Vorjahr. Das teilte der ADAC am Donnerstag in Stuttgart mit.

Im Zeitraum vom 27. Juli bis zum 9. September gab es demnach 2.995 Staus mit einer Gesamtlänge von 7.668 Kilometern - das ist etwa die Fahrstrecke von Stuttgart bis an die Elfenbeinküste. "Im vergangenen Jahr gab es in den Sommerferien im Ländle rund 20 Prozent mehr Staus."

A8 ist Spitzenreiter

"Ein Grund für den Staurückgang ist, dass die Menschen flexibler sind, also nicht alle an den ersten beiden Ferienwochenenden in den Urlaub fahren", sagte der Sprecher. "Auch die Option, dass man die Standspur befahrbar machen kann, entschärft die Situation."

Am stauanfälligsten seien im Land die Autobahnen 8, 5 und 6. "Die A8 ist Spitzenreiter. Dort gab es in sechseinhalb Wochen Ferien 53 Staus mit mehr als zehn Kilometern Länge", sagte der Sprecher. "Staus, die länger als 20 Kilometer waren, gab es in diesem Jahr sehr selten."

Längste Staus: Baden-Württemberg landet im Ländervergleich auf Platz 2

Staureichste Strecke im ganzen Bundesland war die Autobahn 1 von Lübeck nach Köln. Jeden fünften Stau mit einer Länge von mehr als zehn Kilometern zählte der ADAC auf dieser Route. Die A7 Flensburg-Füssen und die A3 Köln-Passau folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die meisten langen Staus bildeten sich in Niedersachsen, gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern.

Lange Wartezeiten bei Einreise von Österreich

Bei der Einreise von Österreich nach Bayern mussten Autofahrer auch in den zurückliegenden Sommermonaten wieder viel Geduld mitbringen: Wegen der Grenzkontrollen kam es nach den Zahlen des ADAC auf österreichischer Seite zu Wartezeiten von bis zu drei Stunden.

Foto: dpa

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