Sturm in Mittelbaden
Sturm in Mittelbaden
Baden-Baden/Rastatt (red/lsw) - Sturmtief "Fabienne" ist am Sonntag über den Südwesten hinweggefegt. Im Großraum Karlsruhe zählten die Helfer rund 100 Einsätze. Auch in Baden-Baden und Rastatt gab es einige Einsätze, Verletzte waren aber nicht zu beklagen.

Die Gewitterfront mit Stürmen war im ganzen Land spürbar: Viele Bäume seien umgestürzt, sagte ein Sprecher des Lagezentrums in Stuttgart am Sonntagabend. Außerdem seien zahlreiche Straßen gesperrt worden. Es habe aber wohl schon heftigere Unwetter als "Fabienne" gegeben, so der Sprecher.

Fast 100 Einsätze

In Karlsruhe zählte die Leitstelle der Polizei bis zum frühen Abend fast 100 Einsätze. In der Regel habe es sich um abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume, umgeknickte Verkehrszeichen oder beschädigte Dächer gehandelt. Auch Gegenstände seien herumgeflogen.

Aquaplaning auf der A8

Auf der A8 zwischen Pforzheim West und Karlsbad mussten Autofahrer besonders vorsichtig fahren: Starkregen führte zu Aquaplaning. In Straubenhardt prallte ein am Straßenrand abgestellter Gefrierschrank gegen ein fahrendes Auto. Verletzt wurde niemand.

Kleinere Einsätze in Mittelbaden

In Mittelbaden sorgte das Unwetter zwar ebenfalls für einige Einsätze der Feuerwehren, vor allem in Rastatt und Baden-Baden, dabei habe es sich aber aus polizeilicher Sicht um überschaubare Ereignisse gehandelt, teilte das Polizeipräsidium Offenburg am Abend auf BT-Anfrage mit. Verletzt wurde niemand.

Am frühen Abend wurde auf dem Bodensee der Katamaran-Verkehr eingestellt. Die Schiffe verbinden die Städte Konstanz und Friedrichshafen.

Symbolfoto: dpa

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