Fortschritte auf Gleisle-Areal
Fortschritte auf Gleisle-Areal
Gernsbach (sj) - Beim Gleisle-Areal gibt es dauernd kleine Fortschritte." Das sagte Bauamtsleiter Jürgen Zimmerlin auf BT-Anfrage.

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats war der Vergleich zu dem brachliegenden Grundstück aufgekommen, als es um den Kaufpreis der Brückenmühle ging. Dieser sei mit 1,6 Millionen Euro bei einem gutachterlich ermittelten Verkehrswert von 870.000 Euro ebenso überteuert wie der, den die Emely Bauträger GmbH (Lahr) für das 420 Quadratmeter große Gleisle-Areal bezahlt hat (nach BT-Informationen 310.000 Euro). "Da sieht man, wohin ein überteuerter Kaufpreis führt", verwies Guido Wieland (SPD) auf den anhaltenden Stillstand auf dem Grundstück in der Hauptstraße 6.

Der Bauamtsleiter weist das zurück, man befinde sich im intensiven Austausch mit dem Projektentwickler. Emely möchte auf dem Gleisle-Areal ein Mehrfamilienhaus (elf Wohnungen samt Tiefgarage) errichten. Es gibt aber Probleme mit der geforderten Sicherung der Stadtmauer, die von Archäologen begleitet werden muss. Die entsprechenden Grabungen werden jetzt fortgeführt, kündigte Zimmerlin an.

Bereits jetzt habe der Projektträger 80.000 Euro für die Grabungen ausgegeben. Der Bebauungsplan sei kein Problem mehr. Von daher hofft Zimmerlin, dass das Projekt demnächst in die Umsetzungsphase gehen kann.

Foto: Juch

Impressum - Nutzungsbedingungen - Datenschutz