Weniger Wohnungseinbrüche
Weniger Wohnungseinbrüche
Stuttgart (lsw) - Im Südwesten Deutschlands hat es zuletzt weniger Wohnungseinbrüche gegeben. Die baden-württembergische Polizei verzeichnet nach eigenen Angaben sinkende Zahlen.

Der seit drei Jahren anhaltende positive Trend in dem Bereich habe sich in den ersten acht Monaten dieses Jahres fortgesetzt, teilte ein Sprecher des Innenministeriums in Stuttgart mit. Konkrete Zahlen will das Ministerium aber erst mit Blick auf das Gesamtjahr nennen.

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik war die Zahl der Wohnungseinbrüche schon 2017 um 24 Prozent auf 8.437 Fälle zurückgegangen. Die Quote aufgeklärter Fälle stieg 2017 etwas - und lag bei knapp 22 Prozent (2016: 19,2 Prozent).

Zum Teil seien aber auch reisende Tätergruppen ohne festen Wohnsitz aktiv, erklärte der Sprecher. Diese grenzüberschreitenden Gruppierungen stünden besonders im Fokus. Innenminister Thomas Strobl (CDU) betonte, die Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen sei kein Selbstläufer. "Den Erfolg haben wir hart erarbeitet, mit klaren Konzepten und mit langem Atem sind wir an den Tätern dran."

Symbolfoto: dpa

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