Probleme bei Postzustellung halten an
Probleme bei Postzustellung halten an
Gernsbach/Gaggenau (stj) - In den zurückliegenden zwei bis drei Wochen kam es im Murgtal erneut zu Verzögerungen bei der Postzustellung. Mehrere BT-Leser aus Gernsbach und Gaggenau haben sich deshalb an die Lokalredaktion gewandt.

Bereits in den Sommerferien war es - vor allem in Gernsbach und in Staufenberg - teils zu massiven Ausfällen gekommen, gerade was Briefsendungen anbelangt (wir berichteten). Dass man mit diesem Problem im Murgtal nicht alleine steht, konnte der Berichterstattung im BT in der Vergangenheit entnommen werden. Auch im Bereich Rastatt und im Rebland kam es jüngst zu Verzögerungen von Lieferungen und die Bürger mussten auf ihre Briefe warten.

Personalmangel bei der Post

Die Post räumt die Probleme ein und begründet sie mit Personalmangel. "Die Personalsituation in unseren Zustellstützpunkten Gaggenau und Gernsbach hatte sich zum Ende der Schulferien wieder etwas gebessert", teilt Hugo Gimber auf BT-Anfrage mit. Zuletzt sei es in einzelnen Zustellbezirken aber erneut zu Ausfällen gekommen, so der Pressesprecher der Post: "Wir setzen zurzeit Kräfte aus anderen Zustellstützpunkten und aus der Verwaltung ein, um unseren Kunden wieder die gewohnte Zustellqualität bieten zu können."

Zehn zusätzliche Kräfte in Baden-Baden und Rastatt im Einsatz

Laut Gimber war dies Anfang der Woche auch in Gaggenau und in Gernsbach der Fall, um die Sendungen ausliefern zu können, die Ende der vergangenen Woche liegengeblieben waren.

"Anfang Oktober haben wir für die Region Baden-Baden und Rastatt zehn neue Kräfte eingestellt. Allerdings müssen die erst eingearbeitet werden, bevor sie selbstständig einen Zustellbezirk übernehmen können. Gelegentliche Verzögerungen in einzelnen Zustellbezirken lassen sich im Moment leider noch nicht ganz ausschließen", erklärt Gimber.

Post sucht Brief- und Paketzusteller

Die Post sucht weiterhin geeignete Kräfte für die Brief- und Paketzustellung in der Region Rastatt und Baden-Baden, was in der gegenwärtigen Arbeitsmarktsituation aber nicht einfach sei, betont der Pressesprecher abschließend.

Symbolfoto: dpa

Impressum - Nutzungsbedingungen - Datenschutz