Schwimmschulbetreiber unschuldig
Schwimmschulbetreiber unschuldig
Baden-Baden (fk) - Im Missbrauchsprozess vor dem Baden-Badener Landgericht gegen den Schwimmlehrer Dimitri T. schilderten die ermittelnden Polizeibeamten am Donnerstag ihre Beobachtungen und Untersuchungsergebnisse, die den Angeklagten weiter belasteten. Die Vorwürfe gegen einen Ex-Chef, den Dimitri T. beschuldigte, ihn erpresst zu haben, wurden indes fallengelassen.

Die Behörden hätten bei dem Schwimmschulbetreiber, der letzte Woche selbst als Zeuge vor Gericht erschien und dessen Wohnung sowie die Geschäftsräume noch am Tag der Anschuldigungen durch T. durchsucht wurden, keine Beweise für die Theorie der Erpressung gefunden.

Dimitri T. hatte behauptet, sein Chef habe ihn mit Nacktfotos seiner - also T.s - Frau zu pornografischen Aufnahmen der Kinder in den Schwimmkursen gezwungen. Der beschuldigte Betreiber der Schwimmschule hatte diesen Vorwurf als haltlos zurückgewiesen. Wie die Staatsanwaltschaft jetzt mitteilte, konnten bei ihm "keinerlei Unterlagen, Fotos oder Videoaufnahmen aufgefunden werden, die die Behauptungen des Schwimmlehrers auch nur annähernd stützen würden".

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag im BT und ab 4 Uhr im E-Paper.

Symbolfoto: dpa

Impressum - Nutzungsbedingungen - Datenschutz