Zehn Busse aus Verkehr gezogen
Zehn Busse aus Verkehr gezogen
Karlsruhe (red) - Im Rahmen der länderübergreifenden Sicherheitskooperation musste bei einer großangelegten Omnibuskontrolle zehn Bussen die Weiterfahrt untersagt werden.

Insgesamt 73 Beamte der Landespolizei aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern sowie der Bundespolizei, des Zolls und des Bundesamtes für Güterverkehr führten am Sonntag zwischen 9 und 15 Uhr Kontrollen von Reisebusen und Kleinbussen durch.

Kontrollen auf A5, A8 und Busbahnhof

Relevante Fernreisebusse wurden auf den Autobahnen A5 und A8 sowie am Busbahnhof Karlsruhe von Motorradpolizisten festgestellt und zum Kontrollort bei der Autobahnmeisterei Karlsruhe gelotst. Es wurden insgesamt 20 Reisebusse überprüft, lediglich ein Reisebus konnte ohne Beanstandung weiterfahren.

Fahrer zu lange auf Tour

19 Fahrer fielen wegen Verstößen gegen die Lenk-und Ruhezeiten auf. Bei vier Fahrzeugen wurden erhebliche technische Mängel an Bremsen oder tragenden Teilen festgestellt. An einem Reisebus wurde ein Zusatztank ohne technische Prüfung installiert.

Zwei Anhänger waren überladen. Genehmigungen für den durchgeführten Personen- oder Gütertransport konnten vier Fahrer nicht vorweisen.

Zehn Fahrzeugen wurde die Weiterfahrt untersagt. Eine Weiterfahrt ist erst nach Behebung der technischen Mängel möglich, bzw. nach der angeordneten Ruhezeit des Fahrers.

Sicherheitsleistungen erhoben

Mehr als 400 Personen wurden kontrolliert und deren Gepäckstücke überprüft. Es wurden fast 27.000 Euro Sicherheitsleistungen erhoben.

Symbolfoto: dpa

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