Hilfe für Brandopfer
Hilfe für Brandopfer
Rastatt (red) - Gut einen Monat nach dem verheerenden Brand in der Rappenstraße, der die Bewohner auf einen Schlag ihrer Wohnungen beraubt und sie in existenzielle Nöte gestürzt hat, verkündet die Stadtverwaltung positive Nachrichten: So sind durch die Spendenaktionen des Vereins für Familienhilfe und Jugendförderung Rastatt und des Vereins für junge Flüchtlinge rund 4.200 Euro zusammengekommen.

Viele Privatpersonen, Firmen und die Kirche haben sich mit Spenden beteiligt. Dank des Einsatzes der städtischen Mitarbeiterin vor Ort, Yvonne Vögele, und der städtischen Wohnungswirtschaft sei es gelungen, fast allen der insgesamt acht Betroffenen eine städtische Wohnung zu vermitteln, heißt es aus dem Rathaus.

Lösung in einem Fall offen

Während ein ehemaliger Bewohner selbstständig eine Wohnung finden konnte, sind drei andere bereits in städtische Wohnungen gezogen. Bei drei Betroffenen werde die Vermietung einer städtischen Wohnung gerade vorbereitet und für einen weiteren noch intensiv nach einer Lösung gesucht.

Unterstützung bei Einzügen

Viel Unterstützung durch die städtische Mitarbeiterin ist wieder gefragt bei den Einzügen in die neuen Wohnungen. Möbel- und sonstige Einrichtungs- und Haushaltsgegenstände müssen beschafft und logistische Hürden genommen werden. Das Geld aus den Spendenaktionen ist da eine große Hilfe. Es wird in Form von Gutscheinen an die Betroffenen weitergegeben und kann flexibel verwendet werden. Denn der eine braucht es vordringlich für Möbel, der andere für ein Fahrrad, um zur Arbeit zu fahren, und wiederum ein anderer für eine neue Brille, weil die bisherige den Flammen zum Opfer fiel.

Foto: fuv/av

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