Mutmaßliche Tatwaffe im Rhein gefunden
Mutmaßliche Tatwaffe im Rhein gefunden

Bad Herrenalb (red) - Nach der Festnahme zweier Männer, die verdächtigt werden, für ein tödliches Gewaltverbrechen an einem 47-jährigen Iraker verantwortlich zu sein, hat die Polizei die mutmaßliche Tatwaffe im Rhein gefunden.

Wie bereits berichtet, war die Leiche des Autohändlers, der in Baden-Baden wohnte, Mitte September auf der Landstraße zwischen Bad Herrenalb und Dobel entdeckt worden. Vergangene Woche hat die Polizei zwei Tatverdächtige, einen 23-jährigen Mazedonier und einen 48-jährigen Syrer, festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Tübingen erwirkte daraufhin gegen die beiden Beschuldigten Haftbefehl.

23-Jähriger äußert sich zur Tat

Während der 48-Jährige, der das Opfer beruflich kannte, bestreitet, an dem Verbrechen beteiligt gewesen zu sein, machte der 23-Jährige in den ersten Vernehmungen laut Staatsanwaltschaft umfangreiche Angaben zum Tatvorwurf. Der junge Mann, der aus dem sozialen Umfeld des Irakers stammt, führte die Polizei demnach auch zu der Stelle, an der die mutmaßliche Tatwaffe in den Rhein geworfen worden sein soll.

Wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte, fanden Polizeitaucher am Freitag an dieser Stelle auch mehrere Teile einer Pistole. Diese werden nun beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg kriminaltechnisch untersucht.

Die in den Wohnungen der Beschuldigten sichergestellten Beweismittel seien noch nicht abschließend untersucht und ausgewertet. Auch die weiteren Ermittlungen im sozialen Umfeld der beiden Beschuldigten dauerten noch an, so die Staatsanwaltschaft.

Symbolfoto: dpa

Impressum - Nutzungsbedingungen - Datenschutz