Beim Baukindergeld ist der Südwesten in der Spitzengruppe
Beim Baukindergeld ist der Südwesten in der Spitzengruppe
Berlin/Stuttgart (lsw) - Das neue Baukindergeld für Familien ist in Baden-Württemberg besonders beliebt. Im ersten Monat hat es im Südwesten zu 3.197 Förderanträgen geführt. Das geht aus aktuellen Zahlen der zuständigen KfW-Bank hervor. Baden-Württemberg ist damit nach Nordrhein-Westfalen (5.611) das Bundesland mit den meisten Anträgen.

Es folgen Bayern (3.089) und Niedersachsen (3.059). Am Ende der deutschlandweiten Statistik liegen die Stadtstaaten Hamburg (237) und Bremen (207). Bundesweit waren es den Angaben zufolge 24.399 Förderanträge. Damit sind von 3 Milliarden Euro, die pro Jahr derzeit zur Verfügung stehen, 516 Millionen Euro bereits beansprucht.

1.200 Euro Zuschuss je Kind

Für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie winkt Familien ein staatlicher Zuschuss von 1.200 Euro je Kind und Jahr - über zehn Jahre gibt es garantiert 12.000 Euro. Mit Vorhaben wie dem Baukindergeld will die Große Koalition gegen Wohnungsmangel und Mietsteigerungen vorgehen. Das neue Baukindergeld wird voraussichtlich von März 2019 an ausgezahlt.

Haushaltseinkommen unter 90.000 Euro jährlich

Gewährt wird das Baukindergeld für Familien und Alleinerziehende mit einem Kind bis zu einer Grenze von 90.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen im Jahr. Bei jedem weiteren Kind darf die Einkommensgrenze 15.000 Euro höher liegen. Anträge können für Kaufverträge und Baugenehmigungen gestellt werden, die seit dem 1. Januar 2018 abgeschlossen oder erteilt wurden - die letzte Förderung gibt es für Abschlüsse, die bis 31. Dezember 2020 besiegelt werden.

Symbolfoto: dpa

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