Heißer Sommer hat Wald zugesetzt
Heißer Sommer hat Wald zugesetzt
Stuttgart (lsw) - Die Wälder in Baden-Württemberg haben unter dem trockenen, heißen Sommer gelitten. Das zeigt der Waldzustandsbericht 2018, den Forstminister Peter Hauk (CDU) am Donnerstag in Stuttgart vorstellte.

"Nachdem sich der Waldzustand in den vorhergehenden drei Jahren im Trend verbesserte, hat er sich durch die extreme Trockenheit 2018 über alle Baumarten hinweg drastisch verschlechtert", sagte Hauk.

Das Schadensniveau - der mittlere Nadel- und Blattverlust der Bäume - sei mit 25 Prozent das höchste der vergangenen 15 Jahre. Nur nach dem Jahrhundertsommer 2003 habe es mit 27 Prozent noch höher gelegen, sagte Hauk. Derzeit gelten 38 Prozent der Wälder als deutlich geschädigt, im Vorjahr waren es noch 31 Prozent. Vor allem der Borkenkäfer setzte den Bäumen zu. Er konnte sich 2018 witterungsbedingt stark vermehren.

Der Zustand der Bäume in Baden-Württemberg wird seit den 1980er Jahren jährlich erfasst. Maßgeblich für die Beurteilung sind der Zustand der Baumkronen, wie viele Nadeln oder Blätter der Baum verliert und wie vergilbt die Nadeln oder Blätter sind.

Symbolfoto: dpa

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