Hans-Thoma-Schulshuttle: Bushaltestelle im Fokus
Hans-Thoma-Schulshuttle: Bushaltestelle im Fokus
Rastatt (dm) - Nach einem Gespräch zwischen Elternbeiräten der Hans-Thoma-Schule Rastatt und Vertretern der Stadtverwaltung wird es keine zusätzlichen Busse im Shuttleverkehr zum Ausweichstandort in Wintersdorf geben. Wie berichtet, hatten einige Eltern über zu volle Busse geklagt, in denen zu Stoßzeiten viele der Grundschüler stehend die Fahrt verbringen müssten.

Man habe die Sache geprüft, heißt es nun auf Nachfrage des BT im Rathaus. Ergebnis: Nicht nur sei das Prozedere rechtlich in Ordnung, oft sei es auch so, dass die Kinder in den ersten der zwei ankommenden Busse drängten und der zweite dann noch Kapazitäten habe. Die erwachsenen Busbegleiter erhalten den Auftrag, eine bessere Verteilung der Erst- bis Viertklässler zu organisieren. Dass es aber bei allen Eventualitäten für jedes Kind einen Sitzplatz gibt, sei jedoch nicht machbar.

Stürze von Kindern nicht offiziell bekannt

Dass es schon Stürze gegeben haben soll, wie ein Elternteil berichtet hatte, sei bei dem Gespräch, an dem Fachbereichsleiter Stefan Vogt und die Kundenbereichsleiterin Schulen, Martin Schlag, teilnahmen, kein Thema gewesen. Ein Busbegleiter sagte gegenüber dem BT, dass ihm kein Sturz eines Kindes bekannt sei.

Verbesserungsvorschläge für Gestaltung der Bushaltestelle

Verbesserungsvorschläge, die die Elternvertreter bei dem aus Sicht der städtischen Vertreter "sehr sachbezogenen und konstruktiven" Gespräch vorbrachten, richteten sich vor allem auf die Haltestelle am Röttererberg. Sie reichten von einem "Vorziehen" der Haltestelle bis zum Platz vor der Zwölf-Apostel-Kirche über das Anbringen einer Linie und/ oder Absperrung zur Straße sowie das Anbringen einer Beleuchtung bis hin zur Verbreiterung des Gehwegs und dem Anbringen einer Ampel.

Stadtpolizisten sollen kontrollieren

Außerdem, so hieß es, sollten die Stadtpolizisten regelmäßig unregelmäßig vorbeischauen, da auch Beschwerden über (mitunter auch elterliches) verkehrswidriges Verhalten an der Haltestelle vorliegen. Die einzelnen Punkte werden nun verwaltungsintern überprüft.

Foto: fuv

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