Unfallschwerpunkt: Stadt soll Kreisverkehr prüfen
Der Knoten Werkrand-/Ottersdorfer Straße zwischen Benzwerk und Riedstadtteil war 2017 Unfallschwerpunkt Nummer eins im Landkreis.  Foto: fuv/av
Rastatt (dm) - Mit dem Plan, den sogenannten Hartwegbogen zwischen Ottersdorf und dem Mercedes-Benz-Werk Rastatt per Ampel zu entschärfen, ist man im Ottersdorfer Ortschaftsrat offensichtlich nicht zufrieden.

Wie SPD-Stadträtin und stellvertretende Ortsvorsteherin Nicole Maier-Rechenbach ausführt, sehe das Gremium darin keine Entlastung, sondern befürchte dadurch weitere Rückstaus und damit weiter Gefahrenpotenzial. Die Stadt solle daher prüfen, ob ein Kreisverkehr an dieser Stelle möglich ist, so ihr Appell im Umwelt- und Verkehrsausschuss.

Wie berichtet, sieht der Landkreis als Straßenbaulastträger dort gegen Ende kommenden Jahres die Installation einer Ampel vor, nachdem man zunächst vor einigen Jahren eine rund 90 Meter lange Rechtsabbiegespur Richtung Ottersdorf eingerichtet und dann 2017 dort Baken platzierte, damit Autofahrer gezwungen werden, sich beim Rechtsabbiegen Richtung Ottersdorf rechtzeitig einzuordnen. Ohne den gewünschten Erfolg. Der Knoten zweier Kreisstraßen (Werkrandstraße/Ottersdorfer Straße) war im vergangenen Jahr Unfallschwerpunkt Nummer eins im Landkreis. Von einem Kreisverkehr hält man bei der Kreisverwaltung bislang indes nichts. Wenn dies näher geprüft werden solle, wäre das dann Angelegenheit der Stadt, hieß es jüngst aus dem Landratsamt gegenüber dem BT.

Archivfoto: F. Vetter

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