Mehr Sicherheit für Freiburg - Beratungstreffen im Rathaus
Mehr Sicherheit für Freiburg - Beratungstreffen im Rathaus

Freiburg (lsw) - Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung einer 18-Jährigen durch mehrere Männer will das Innenministerium mit der Stadt Freiburg über eine bessere Sicherheitslage reden.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte am Dienstag in Stuttgart, sein Staatssekretär Julian Würtenberger werde an diesem Mittwoch nach Freiburg fahren. Nach Angaben des Ministeriums nehmen außerdem Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) und Freiburgs Polizeipräsident Bernhard Rotzinger teil. Thema ist demnach die Sicherheitslage in Freiburg in Hinblick auf die mutmaßliche Vergewaltigung Mitte Oktober.

Thema des Treffens: Sicherheitslage in Freiburg

Das Land hat mit der Stadt im vergangenen Jahr eine sogenannte Sicherheitspartnerschaft geschlossen. Diese habe sich sehr erfolgreich entwickelt. "Wir arbeiten aber gerne miteinander daran, wie wir es noch besser machen können, wie wir Freiburg noch intensiver unterstützen können", sagte Strobl.

Strobl: Kriminalität in Freiburg geht zurück

Der Minister sagte, in Freiburg gehe die Kriminalität zurück. Auch die Aufklärungsquote sei gestiegen. "Aber nichts ist so gut, als dass man es nicht noch ein bisschen besser machen könnte."

35 zusätzliche Polizisten dank Sicherheitspartnerschaft

Die Sicherheitspartnerschaft war gestartet worden, nachdem es in und um Freiburg mehrere schwere Verbrechen gegeben hatte, unter anderem Morde an zwei Frauen in Freiburg und Endingen. Im Rahmen der Partnerschaft schickte Strobl 35 zusätzliche Polizisten nach Freiburg, das Programm ist jedoch befristet.

Freiburgs OB Horn fordert dauerhaft mehr Polizisten

Nach einem Disco-Besuch soll eine 18-Jährige in der Nacht zum 14. Oktober von mehreren Männern vergewaltigt worden sein (wir berichteten). Acht Männer sitzen in Untersuchungshaft - sieben Syrer im Alter von 19 bis 29 Jahren und ein 25 Jahre alter Deutscher. Im Zuge dessen hat OB Horn mehr Polizisten gefordert, die dauerhaft in der Stadt bleiben.

Symbolbild: dpa

Impressum - Nutzungsbedingungen - Datenschutz