Fahrradklimatest: ADFC will mehr Beteiligung
Spaß oder Stress? Radler sind gefragt.  Foto: dpa
Rastatt (red) - Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet in diesem Jahr zum siebten Mal statt. Die Umfrage gibt Politik und Verwaltung eine Rückmeldung zu Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung.

2018 will der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die Beteiligung und Anzahl der bewerteten Städte noch einmal deutlich erhöhen. 2016 wurden fünf Kommunen gewertet, nun setzt sich der Club dafür ein, dass diesmal alle Gemeinden über 8000 Einwohner die Mindestteilnehmerzahl 50 erreichen. Bis zur Halbzeit hatten sich laut ADFC in der Region Baden-Baden (64 Teilnehmer) qualifiziert. Gaggenau (38), Rastatt (33) und Bühl (32) lagen kurz davor, die Mindestbeteiligung zu überschreiten, Gernsbach (15), Sinzheim (11), Kuppenheim (4) und Muggensturm (3) waren demnach noch weit davon entfernt.

Abstimmen kann jeder: Bei der Online-Umfrage werden 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt - beispielsweise, ob das Radfahren in der Stadt Spaß oder Stress bedeutet, ob die Radwege von Falschparkern freigehalten und im Winter geräumt werden und ob sich das Radfahren insgesamt sicher anfühlt. Ein Schwerpunkt der Befragung dieses Jahr ist die Familienfreundlichkeit des Radverkehrs. Es besteht die Möglichkeit, besondere Anmerkungen zur Fahrradsituation in der Gemeinde zu machen. Um aussagekräftige Daten zu erhalten, muss pro Stadt oder Gemeinde eine Mindest-Teilnehmerzahl erreicht werden. Für Orte unter 100000 Einwohner braucht es 50 Teilnehmer, um in die Wertung zu kommen.

Die Aktion läuft noch bis zum 30. November.

www.fahrradklima-test.de

Symbolfoto: dpa

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