Abschied vom Wildparkstadion
Abschied vom Wildparkstadion
Karlsruhe (red) - Mit der Partie gegen die Würzburger Kickers nehmen die Spieler - und natürlich die Fans - am Samstag Abschied vom Karlsruher Wildparkstadion, das ab Montag umgebaut wird. Weggefährten des Clubs blicken zurück.

Es ist ein Abschied - und natürlich weckt er Erinnerungen, schöne und weniger schöne, von Siegen und Niederlagen, von wunderbaren Auf- und von traurigen Abstiegen.

Einweihung am 7. August 1955

Am 7. August 1955 wurde das Karlsruher Wildparkstadion eingeweiht, am heutigen Samstag bestreitet der Karlsruher SC gegen die Würzburger Kickers (14 Uhr) sein letztes Spiel im altehrwürdigen Oval (zumindest in seinem ursprünglichen Zustand), schon am Montag sollen die Bagger anrollen, um mit dem Umbau der alten Arena im laufenden Spielbetrieb zu einer neuen, modernen zu beginnen.

Dass das letzte Spiel im Wildparkstadion fast auf den Tag genau 25 Jahre nach dem Karlsruher Fußballwunder, dem 7:0 gegen den FC Valencia (2. November 1993), stattfindet, könnte ein gutes Omen sein, zumal der Neubau eng mit der Hoffnung auf wieder bessere Zeiten für den Drittligisten verknüpft ist.

BT-Redakteur Frank Ketterer haben ehemalige KSC-Größen von ihren Zeiten und prägendsten Erlebnissen im Wildpark erzählt.

Banner "Iron Maik" hängt heute im Büro

Trainer-Legende Winfried Schäfer erinnert sich noch gut an seinen ersten Tag als junger Coach, der ihn im Sommer 1986 in den Wildpark führte - und an die Zeiten der großen Erfolge danach. Wilfried Trenkel schwärmt noch heute vom 4:1 gegen Bayern München. Und der unvergessene Maik Franz verrät, dass er den einst im Stadion gesichteten Banner mit der Aufschrift "Iron Maik" noch heute in seinem Büro hängen hat.

Foto: GES

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