Pyroshow: DFB ermittelt offenbar gegen KSC
Pyroshow: DFB ermittelt offenbar gegen KSC
Karlsruhe (red) - Die Pyroshow, die am vergangenen Samstag nach dem Heimspiel des Karlsruher SC gegen die Würzburger Kickers zum Abschied des altehrwürdigen Wildparkstadions von den "Supporters Karlsruhe" gezündet wurde, könnte den Fußball-Drittligisten nun teuer zu stehen kommen.

Laut eines Berichts von liga3-online.de hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) entsprechende Ermittlungen aufgenommen und den KSC zu einer Stellungnahme aufgefordert. Ein Vorgang, der beim Drittligisten durchaus auf Verwunderung stößt. Schließlich habe der Verein die Stadionverabschiedung als Zweitveranstaltung angemeldet, wie KSC-Pressesprecher Florian Kornprobst gestern auf BT-Nachfrage bestätigte.

Daher gehe man davon aus, dass die Pyroshow nicht in den Zuständigkeitsbereich des DFB fällt. Sollte dies dennoch der Fall sein, wird wohl eine Geldstrafe in fünfstelliger Höhe fällig - vorausgesetzt der DFB orientiert sich an dem zum Saisonbeginn eingeführten Strafenkatalog.

Dieser sieht vor, dass für jede abgebrannte Pyro-Fackel eine Strafe von rund 350 Euro fällig wird. Bei etwa 180 Fackeln, die am Samstag verbrannt wurden, würde das eine Strafe von rund 63 000 Euro bedeuten.

Foto: GES

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