Autos müssen auf Wanderweg ausweichen
Autos müssen auf Wanderweg ausweichen
Baden-Baden (sre) - Weil eine Stützmauer in der Rosenstraße in Ebersteinburg marode ist, muss die Straße für rund zwei Monate voll gesperrt werden. Das Problem: Die hinter der Baustelle liegenden Wohnhäuser sowie die Burg Alteberstein sind nicht über eine andere reguläre Straße erreichbar.

Deshalb soll nun ein Wanderweg als Umleitungsstrecke dienen. Das war Thema im jüngsten Ebersteinburger Ortschaftsrat. Die kaputte Mauer liegt hinter Haus Nummer 35 und stützt die Straße nach unten ab (Bild). Wie ein Vertreter des städtischen Tiefbauamts in der Sitzung erläuterte, sind dort starke Schäden zu verzeichnen. Dadurch sei die Straße für größere Fahrzeuge nicht mehr sicher. Ein neues Fundament und darauf aufgesetzte fertige Betonelemente sollen die Mauer künftig solide machen.

Umleitung führt über Panoramaweg

Die Bauarbeiten seien aufgrund der geringen Straßenbreite aber nur unter Vollsperrung für den Verkehr realisierbar, hieß es. Wer mit dem Auto die dahinter liegenden Häuser erreichen will, soll während der Bauzeit über den Panoramaweg geleitet werden. Dieser Wanderweg oberhalb von Ebersteinburg habe vor einigen Jahren schon einmal als Umleitung gedient, erinnerte Ortsvorsteher Josef Benz.

Rainweg keine Alternative

Der Rainweg, den Ortschaftsrätin Katja Frank (Grüne) als alternative Zufahrtsmöglichkeit ins Spiel brachte, sei keine Option: Der Forstweg sei zum Teil zu steil, deshalb wäre die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet, erläuterte Benz Bedenken der Verwaltung. Zudem müsste der Weg erst stark ertüchtigt werden. Der Ortschaftsrat votierte einstimmig für die Sanierung der Mauer.

Arbeiten sollen im Winter beginnen

Gleichzeitig forderte das Gremium, die Anwohner zeitnah zu informieren sobald die Planung der Verwaltung steht und alle Fragen beantwortet werden können. Noch offen ist etwa, wie die Müllabfuhr oder auch der Räumdienst bei Schnee die Bereiche hinter der Baustelle anfahren sollen. Die Arbeiten sollen im bevorstehenden Winter stattfinden und abgeschlossen sein, bevor im April 2019 der Burgbetrieb beginnt.

Foto: Reith

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