Jähes Ende des Großherzogtums
'Raus mit dem Lump'
Karlsruhe (red) - Das Großherzogtum Baden war einmal einer der größten Staaten im Deutschen Bund und im Kaiserreich. Am Ostufer des Rheins, vom Bodensee bis zum Main, vom Schwarzwald bis zum Odenwald, erstreckte sich das Land, das sich vor 200 Jahren eine eigene Verfassung gegeben hatte. Sein oberster Repräsentant war der Großherzog, der in seiner Person alle Rechte der Staatsgewalt vereinte. Doch 100 Jahre später waren seine Tage gezählt, hatte die Monarchie ein Ende.

Mit "Gott schütze mein liebes Badner Land" unterzeichnete Friedrich II., Badens letzter Herrscher, den Abschiedsbrief an sein Volk. Am Martinstag des Jahres 1918 hatte ihn ein krimineller Alkoholiker mit seinen Kumpanen aus dem Karlsruher Schloss gejagt.

Mehr dazu sowie ein Interview von BT-Redakteur Dieter Klink mit dem Historiker Dr. Florian Brückner lesen Sie am heutigen Freitag im BT.

Foto: dpa

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