Straßensanierungen erfolgen nach Dringlichkeit
Straßensanierungen erfolgen nach Dringlichkeit

Hügelsheim (hr) - Die Gemeinde Hügelsheim hat im Zuge ihrer Straßensanierungskonzeption eine Reihenfolge erstellt, nach der die Arbeiten erfolgen sollen. Der größte Bedarf besteht demnach in der Schwarzwaldstraße.

Die Straßensanierungskonzeption für Hügelsheim hatte das Büro Wald und Corbe dem Gemeinderat bereits im Januar vorgestellt. Darin wurden alle relevanten Daten wie der bauliche Zustand, die hydraulische Bemessung des Abwasserkanals, der Zustand der öffentlichen Wasserversorgung sowie die Straßenbeleuchtung und vorhandene Leerrohre berücksichtigt. Das Ingenieurbüro ermittelte außerdem die zu erwartenden Gesamtkosten in Höhe von 7,35 Millionen Euro. Davon entfallen auf den Straßenbau 4,8 Millionen, die Entwässerung 930.000 Euro, die Wasserversorgung 1,3 Millionen Euro und für vorsorgliche Leerrohre 282.000 Euro.

Aufgrund der Schäden, die diese Straßen aufweisen, ist eine punktuelle Sanierung nach Auffassung der Verwaltung nicht möglich, weshalb sie die nachfolgende Reihenfolge vorschlug. Erstens: Schwarzwaldstraße sowie der vordere Teil des Bruchwegs (von der Hauptstraße bis zur Schwarzwaldstraße). Zweitens: Blumenstraße (von der Rheinstraße bis zur Neuen Straße) und die Kleine Straße (von der Neuen Straße bis zur Vogesenstraße) sowie der Bruchweg vom Kreuzungsbereich Oberwaldstraße bis zur Alberta-Straße. Drittens: Vogesenstraße mit der Kleine Straße (Vogesenstraße in Richtung Süden und Blumenstraße von der Neue Straße in Richtung Süden). Viertens: Bruchweg ab der Schwarzwaldstraße bis zur Birkenstraße (Vollsanierung) und weiter bis zur Oberwaldstraße (Deckensanierung).

Bei den Straßen westlich der Hauptstraße, die vor 1970 gebaut wurden, prüft die Verwaltung derzeit, ob eine Förderung möglich ist, weshalb zuvor kein Maßnahmenbeginn in diesem Bereich erfolgen soll.

Foto: hr

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