PFC-Proben: Bohnen und Honig belastet
PFC-Proben: Bohnen und Honig belastet
Karlsruhe (nof) - Im Rahmen der Lebensmittelüberwachung, als Ergänzung und Absicherung des PFC-Vorerntemonitorings (VEM), sind im abgelaufenen Erntejahr 47 pflanzliche Proben bei Lebensmittelerzeugern erhoben worden, teilte das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe mit.

In sechs Proben wurden geringe Mengen eines PFC-Stoffes gefunden, die jedoch unterhalb des Beurteilungswertes lagen und damit für den Handel zulässig waren. In einer Probe Stangenbohnen war eine Überschreitung des Beurteilungswerts festgestellt worden. Die ab der Probeziehung gesperrte Ware wurde vom Markt genommen und vernichtet. Ein Teil war allerdings bereits verkauft worden. Hier war die vorgeschriebene Meldung des Landwirtes für das VEM unterblieben. Deshalb werde die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens geprüft.

Bei Lebensmitteln tierischen Ursprungs wurden 86 Proben erhoben, 51 waren laut RP ohne Befund. In 35 Proben wurde PFC nachgewiesen, davon waren 23 Honigproben aus Mannheim. Bei sieben Proben Honig wurde ein Beurteilungswert überschritten. Dieser Honig wurde umgehend vom Markt genommen oder war noch gar nicht im Verkauf.

Die 28 Honigproben aus Rastatt/Baden-Baden waren allesamt ohne Befund. In zehn von 13 untersuchten Fischproben aus Angelseen wurden PFC-Stoffe oberhalb des Beurteilungswerts nachgewiesen und die Fische als nicht für den Verzehr geeignet beurteilt.

Symbolfoto: dpa

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