Benz-Werk: Stadt will Subvention
Benz-Werk: Stadt will Subvention
Rastatt (ema) - Die erforderlichen kommunalen Investitionen für die Erweiterung des Benz-Werks werden finanziell wohl kaum von den Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf an Daimler gedeckt. Dies deutete OB Hans Jürgen Pütsch an.

Man sei in Gesprächen mit dem Landeswirtschaftsministerium und der Europäischen Union, um auszuloten, ob Subventionen möglich sind. Die größten Brocken bei dem Vorhaben sind laut OB die Verlegung der Stromleitung im Rastatter Bruch, die Schaffung einer neuen Anlage für die Oberwald-Kleingärtner und die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen.

Zwischenzeitlich hat der Gemeindera auch weitere planungsrechtliche Schritte auf den Weg gebracht. Erarbeitet werden nun die Verträge für die notwendigen Maßnahmen und Kostenregelungen. Außerdem wurden die erforderlichen Bebauungspläne in die Wege geleitet.

Wirtschaftsförderer Jonathan Berggötz unterstrich die ökonomische Bedeutung des größten Gewerbe- und Grundsteuerzahlers in Rastatt. Allein 2.000 Daimler-Mitarbeiter würden in der Barockstadt leben; im Kundencenter zähle man pro Jahr rund 180.000 Besucher. 200 neue Kompaktwagen würden Kunden täglich direkt abholen. Davon würden Handel, Hotels, Gastronomie und Tankstellen profitieren.

Archivfoto: red

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