Flächentausch für Rastatter Querspange?
Flächentausch für Rastatter Querspange?
Baden-Baden (hol) - Die Kurstadt hat Rastatt einen Flächentausch vorgeschlagen. Darüber informierte Oberbürgermeisterin Margret Mergen den Hauptausschuss. Durch den Tausch könnte die Planung für den Bau einer Umgehungsstraße für den Rastatter Stadtteil Münchfeldsiedlung vereinfacht werden.

Die Planung für den Bau der sogenannten Querspange, der Fortführung der L78b südlich von Rastatt zur B3 neu, ist laut Mergen auch im Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung des Daimler-Werks in Rastatt wieder aufgenommen worden (wir berichteten).

Ein Teilstück der Straße würde über den äußersten Nordwesten der Baden-Badener Gemarkung führen. Der Flächentausch beträfe ein Areal etwa einen Kilometer südlich des Daimler-Werks. Im Gegenzug wolle man von Rastatt ein Waldstück übernehmen, so Mergen.

Kurt Hochstuhl (SPD) äußerte die Bitte, dass sich die Kurstadt in diesem Zusammenhang beim Regierungspräsidium für einen Rückbau der alten B3 in Sandweier einsetzt. Dort befürchtet man nämlich eine Zunahme des Durchgangsverkehrs, sollte die Querspange gebaut werden.

Repro: BT

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