Völlig maroder Schwertransport
Völlig maroder Schwertransport
Forst (red) - Wegen einer ganzen Litanei an Mängeln endete für einen spanischen Schwertransport die Fahrt auf der A 5 bei Forst. Das Fahrzeug wies erhebliche Sicherheitsmängel auf, wie die Polizei unter Berufung auf den TÜV mitteilt.

Der mit zwei überbreiten Holzkisten und einem Gewicht von 18 Tonnen beladene spanischer Schwertransport geriet ins Visier der Beamten der Verkehrsüberwachung Güter- und Personenverkehr, als Er auf der A 5 in Richtung Süden fuhr. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass sowohl die Sattelzugmaschine als auch der Sattelauflieger in einem schlechten technischen Zustand sind.

Die anfängliche technische Unterwegskontrolle förderte Mängel an der Kraftstoffanlage und der Beleuchtung der Zugmaschine zutage. Der Sattelauflieger hatte der Mitteilung zufolge erhebliche Mängel an der Bereifung, der Luftfederung und den Schwingungsdämpfern.


Unzureichende Ladungssicherung

Dazu kam eine unzureichende Ladungssicherung mit Zurrgurten, die teilweise unbrauchbar und zudem unzulässig in den Fahrzeugrahmen und nicht in die Zurr-Ösen eingehakt waren. Die Stirnwand war völlig marode und nahezu auf der ganzen Breite durchgerostet. Die Fahrt fand bei einer Fachwerkstatt ihr Ende nachdem der Sachverständige beim TÜV Bruchsal in seinem Gutachten die nicht nur erheblichen sondern auch sehr gefährlichen Mängel bestätigt hatte.

Symbolfoto: dpa

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