Arbeitsmarkt im Südwesten bleibt robust
Arbeitsmarkt im Südwesten bleibt robust
Stuttgart (lsw/red) - Die Arbeitslosigkeit im Südwesten bleibt auf einem historisch niedrigen Stand. Im November lag die Arbeitslosenquote erneut bei 3,0 Prozent, wie die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte.

Damit hat die Quote weiter einen Wert, bei dem man von Vollbeschäftigung spricht. Niedriger ist die Arbeitslosenquote im bundesweiten Vergleich nur in Bayern (2,7 Prozent).

Die absolute Zahl der Arbeitslosen ging noch einmal zurück auf 184.983 nach 186.343 Menschen einen Monat zuvor. Gegenüber dem Vorjahr war das ein deutlicher Rückgang um 12.750. Die Arbeitslosenquote hatte vor einem Jahr noch bei 3,2 Prozent gelegen.

Viele Stellen unbesetzt

Die gute Lage am Arbeitsmarkt hat auch Kehrseiten. Im November waren demnach 112.809 Stellen nicht besetzt - gut 5.000 mehr als noch vor einem Jahr. Das macht deutlich, dass es für die Unternehmen immer schwieriger wird, qualifiziertes Personal zu finden.

Auch in Mittelbaden hat sich der bislang milde Herbst positiv ausgewirkt. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt blieb die Arbeitslosenquote mit 3,2 Prozent auf einem sehr niedrigen Niveau. In Rastatt ging die Zahl der Arbeitslosen im November auf 2.221 Personen zurück (minus 48). Dem standen 1.026 offene Stellen (plus 25) gegenüber. Die Arbeitslosenquote blieb bei 3,6 Prozent.

In Baden-Baden waren am Monatsende 1.341 Personen ohne Job (plus elf). Die Arbeitgeber meldeten 778 offene Stellen (minus 19). Die Arbeitslosenquote erhöhte sich dadurch zum Vormonat leicht auf 4,7 Prozent (Oktober: 4,6 Prozent).

In Bühl zählte die Agentur 839 Arbeitslose (minus 14). Gleichzeitig waren 559 Stellen frei (minus 15). Dadurch blieb die Arbeitslosenquote mit 2,1 Prozent konstant. Bühl hat somit die geringste Quote in Mittelbaden.

Im Murgtal waren 807 Personen arbeitslos gemeldet (minus 55). Es standen 375 offene Stellen zu Verfügung (minus 16). Die Arbeitslosenquote ging dadurch um 0,2 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent zurück.

Foto: dpa

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