Der gesprächige Rastatter
Der gesprächige Rastatter
Rastatt (ml/ema) - Die Skulptur der Rastatter Symbolfigur, der Staffelschnatzer, hat seinen neuen Standort bei der Schließbrücke bezogen. Die offizielle Einweihung ist für Anfang des kommenden Jahres geplant. Doch wer ist eigentlich der Staffelschnatzer? Die Antwort gibt es hier.

Die Figur des Staffelschnatzers hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich, die in den frühen 90er Jahren begann. Das Werk von Kurt Tassotti wurde in dieser Woche an die aufgestellte Fertigteilwand bei der Schließbrücke montiert. Die im Laufe der Jahre ramponierte Skulptur aus Gips war im Auftrag der Stadt Rastatt von dem österreichischen Bildhauer erneuert und als Halbrelief in Bronze gegossen worden.

Restarbeiten stehen noch aus

Die Gesamtkosten für den Staffelschnatzer und die Bauarbeiten rund um die Aufstellung der Skulptur belaufen sich auf rund 36.000 Euro. Da noch einige Arbeiten rund um die Anlage zu erledigen sind, ist laut Stadtverwaltung die offizielle Einweihung erst Anfang des neuen Jahres vorgesehen.

Uzname für Rastatter

Doch wer ist eigentlich der Staffelschnatzer? Ganz einfach: Das ist der Uzname für Rastatter. Der Überlieferung nach wurde den Bürgern der Stadt nachgesagt, dass sie gerne auf den Treppenstufen ihrer Häuser sitzen, um mit vorbeigehenden Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Rastatter haben mit diesem Spitznamen kein Problem - zeugt er doch von ihrer Offenheit. Deshalb begegnet man dem Staffelschnatzer auch nicht nur in Form der Skulptur an der Murg, sondern auch im Vereinsleben sowie in der Badner Halle, in der ein Saal nach ihm benannt ist.

Foto: Mauderer

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