Landratswahl: Gehring meldet sich zu Wort
Landratswahl: Gehring meldet sich zu Wort
Rastatt (ema/red) - Am 12. März kommenden Jahres wird der Rastatter Kreistag einen neuen Landrat wählen. Seit Dienstagmittag stehen die Kandidaten fest. Mit einer Pressemitteilung hat sich jetzt auch der zuletzt noch unbekannte Bewerber um das Amt des Rastatter Landrats zu Wort gemeldet.

Der aus Böblingen stammende und im unterfränkischen Hohenroth lebende Christoph Leo Gehring (37, parteilos) ist Jurist, absolvierte zusätzlich ein Studium der Verwaltungswissenschaften in Speyer und ist derzeit in der Rechtsabteilung der Rhön-Klinikum AG beschäftigt.

Seine Motivation für die Bewerbung: Ihn reize seit langem der Gedanke, einen Beitrag an der Schnittstelle zwischen Verwaltung und Politik mit Gestaltungsspielraum zu leisten, so Gehring. "Der Landkreis Rastatt ist sowohl wirtschaftlich als auch strukturell sehr gut, divers und nachhaltig aufgestellt. Die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger ist hoch", schreibt der Bewerber. Als große Herausforderungen bezeichnet er den Ausbau der lokalen Infrastruktur und alternativer Mobilitätskonzepte.

Als erster Kandidat hatte sich Toni Huber zu erkennen gegeben. Der 53-jährige Rathaus-Chef aus Weisenbach ist auch Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag. Die Christdemokraten sind dort zwar stärkste Kraft, haben aber keine absolute Mehrheit.

Im Rennen ist auch Dr. Jörg Peter (CDU). Der 56-jährige promovierte Jurist ist seit 13 Jahren Stellvertreter von Amtsinhaber Jürgen Bäuerle. 2009 strebte er schon einmal das Amt des Landrats im Kreis Calw an, konnte sich damals jedoch nicht durchsetzen.

Ebenso wie Huber und Peter ist auch Heinrich Eiermann, dritter Kandidat um den Chefposten, kein Unbekannter im Rastatter Landratsamt. Der 57-jährige Verwaltungsjurist war dort von 1993 bis 2010 unter anderem Dezernent und wechselte dann ans Regierungspräsidium Karlsruhe. Dort ist er heute in der Umweltabteilung schwerpunktmäßig für Naturschutzrecht zuständig.

Seinen Arbeitsplatz in Karlsruhe hat auch Knut Bühler (parteilos). Der 54-jährige Jurist ist im Landratsamt der Fächerstadt seit 2010 Erster Landesbeamter und Landrat-Stellvertreter und nun der vierte Bewerber in Rastatt. Berufliche Stationen waren zuvor das Regierungspräsidium Karlsruhe, das baden-württembergische Innenministerium und das Landratsamt Tübingen.

Bäuerle hört vorzeitig auf

Amtsinhaber Jürgen Bäuerle (64, CDU) wird Ende April 2019 vorzeitig seine zweite Amtszeit beenden. Im Jahr 2005 war der damalige Bürgermeister von Bühlertal zum Landrat gewählt worden.

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