Klosterschule: Ärger um Hausmeisterstelle
Klosterschule: Ärger um Hausmeisterstelle
Baden-Baden (hol) - Die Neubesetzung einer Hausmeisterstelle sorgt für Ärger an der Klosterschule Lichtental. Der bisher eingesetzte Mitarbeiter war seit 2010 über eine Fremdfirma dort tätig. Er ist am 1. Dezember durch einen festangestellten Mitarbeiter der Stadt ersetzt worden.

Der bisherige Schulhausmeister scheint sehr beliebt gewesen zu sein. Eltern hatten sogar eine Petition gestartet, um zu erreichen, dass er die Stelle behalten darf. Mittlerweile ist die Petition zurückgezogen worden. Oberbürgermeisterin Margret Mergen habe dem Elternbeirat der Schule die Gründe für die Umbesetzung dargelegt, heißt es in einer Stellungnahme der Stadt-Pressestelle zum Thema.

Demnach habe die Fremdfirma der Stadt signalisiert, dass sie das Vertragsverhältnis über die Betreuung der Klosterschule beenden wolle. Die Einstellung des bisherigen Hausmeisters direkt bei der Stadtverwaltung sei aus diversen Gründen aber nicht möglich. Deshalb sei die Stelle an einen städtischen Mitarbeiter übertragen worden, der bislang anderswo tätig war. Die Fremdfirma werde den bisherigen Hausmeister an anderer Stelle weiterbeschäftigen, heißt es weiter.

Neue Stelle umfasst auch Kinderkrippe

Der neue Mann wird künftig allerdings nicht nur die Grundschule im Kloster betreuen, sondern auch für die gegenüberliegende katholische Kinderkrippe zuständig sein. Dabei handele es sich um ein relativ neues Gebäude, so dass sich der Arbeitseinsatz dort in Grenzen halte, hieß es von der Stadt-Pressestelle weiter. Deshalb sei der Stundensatz gegenüber der bisherigen Stelle nicht erhöht worden.

Bedauerlich fanden die Eltern das Ausscheiden des alten Hausmeisters unter anderem deshalb, weil dieser im Rahmen der Nachmittagsbetreuung handwerkliche Beschäftigung für die Kinder angeboten hat. Das habe er wohl aber in seiner Freizeit getan, hieß es von der Stadtverwaltung. Man wolle nun prüfen, ob der neue Hausmeister ein ähnliches Angebot machen könne, das dann während seiner Dienstzeit ablaufen könnte.

Archivfoto: red

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