Warnstreik bei Bahn beendet, nur noch vereinzelt Ausfälle bei AVG
Warnstreik bei Bahn beendet
Berlin (dpa/fk ) - Bei der Deutschen Bahn hat die Gewerkschaft EVG ihren Warnstreik nach mehreren Stunden beendet. Das sagte ein Sprecher der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft am Montag. Kunden müssen nach Bahnangaben aber noch den ganzen Tag mit Einschränkungen rechnen, vor allem im Fernverkehr. Doch nicht nur dort. Auch die Bahnverbindungen der Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG) sind nach BT-Informationen weiterhin betroffen.

Die Karlsruher waren auf ihrem ganzen Streckennetz am Morgen massiv eingeschränkt. "Jetzt läuft der Verkehr zwar wieder, aber es wird auch in den nächsten Stunden noch zu Ausfällen von Bahnen kommen", sagte AVG-Pressesprecher Michael Krauth am Montagvormittag. Am Abend hatte sich die Lage dann wieder normalisiert. Ausfälle drohten Krauth zufolge nur noch vereinzelt auf den Linien S5, S7, S71, S31 und S32.

Gewerkschaft: Wucht des Streiks zeigt Verärgerung

"Die Wucht des Streiks macht deutlich, wie groß die Verärgerung der Kollegen darüber ist, dass weiter kein abschlussfähiges Angebot vorliegt", sagte derweil ein Sprecher der Gewerkschaft EVG. Sobald die Bahn schriftlich ein verbessertes Angebot vorlege, sei die EVG bereit, die Tarifverhandlungen wieder aufzunehmen.

Der vierstündige Warnstreik hatte am Morgen um 5 Uhr begonnen. ICE und Intercitys fuhren nicht, auch im Regionalverkehr kam es zu erheblichen Einschränkungen, in einzelnen Bundesländern fuhr kaum ein Zug. Auch die Reisezentren wurden bestreikt.

Foto: Koch - Anzeigetafel am Bahnhof Rastatt

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