Neue "Eiszeit" in Rastatt
Neue 'Eiszeit' in Rastatt
Rastatt (dm) - In Rastatt bricht am 29. Dezember eine neue "Eiszeit" an: Ab diesem Tag lädt der "1. Rastatter Winterzauber" dazu ein, mal wieder die Schlittschuhe auszupacken. Bis zum 27. Januar macht am Schlossgarten beim Museumstor hierfür eine 211 Quadratmeter fassende synthetische Eislaufbahn Station.

Die Rastatter Sonja und Sascha Herold, die jüngst auch den kleinen Weihnachtsmarkt vor der Heilig-Kreuz-Kirche organisiert hatten, holen diese in die Barockstadt. Jeweils von 12 bis 20 Uhr, freitags und samstags bis 21 Uhr soll das Wintervergnügen bei Beleuchtung und Musikbeschallung locken.

Produziert wird die Kunststoff-Bahn bei der Firma Glice mit Sitz in der Schweiz und Dependance in Süddeutschland; 600 Bahnen habe man weltweit bereits aufgebaut, wie es dort auf Anfrage heißt. Das witterungsunabhängige System sei mit normalen Schlittschuhen befahrbar, der Materialabrieb sei minimal. Das Ganze wird vor Ort aus einzelnen Platten zusammengesetzt und ist wiederverwendbar.

Rastatter Eislaufhalle seit rund 17 Jahren geschlossen

Als die Herolds auf einen Bericht über die Synthetikbahnen gestoßen sind, war ihre Begeisterung entfacht. "Rastatt fehlt ja eine Eisbahn, seit es die Eislaufhalle nicht mehr gibt", stellt Sonja Herold fest. Deren Schließung liegt inzwischen gut 17 Jahre zurück.

Foto: Beispiel einer "Glice"-Bahn, wie sie weltweit ausgeliefert wird. Die Anlage wird aus einzelnen Platten zusammengesetzt (Glice).

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