Tote bei Zugunglück in Dänemark
Tote bei Zugunglück in Dänemark
Kopenhagen (dpa) - Bei einem Zugunglück auf der Brücke über den Großen Belt (Storebælt) in Dänemark sind am Mittwochmorgen sechs Menschen ums Leben gekommen, 16 Reisende wurden verletzt. Das bestätigten die Dänische Bahngesellschaft DSB sowie die Polizei.

Der Zug war gegen 7.30 Uhr von einem Gegenstand getroffen worden und hatte hart bremsen müssen. Möglicherweise habe es sich um ein Teil eines entgegenkommenden Güterzuges gehandelt, berichteten dänische Medien. Möglicherweise war ein auf dem Güterzug transportierter leerer Lastwagen gegen den entgegenkommenden Zug gedrückt worden. Näheres ist noch nicht bekannt. Auch ein möglicher Zusammenhang mit dem auf der Brücke herrschenden Sturm ist noch nicht geklärt.

Heftiger Wind

Die 18 Kilometer lange Brücke über den Großen Belt und die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden wurden wegen heftigen Windes für den Autoverkehr gesperrt.

Haushalte ohne Strom

Zuvor hatte heftiger Wind bereits in weiten Teilen Skandinaviens zu Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen geführt. Auch der Fährverkehr wurde durch den Sturm beeinträchtigt. In Schweden waren am Mittwochmorgen wegen umgestürzter Bäume mehr als 100.000 Haushalte ohne Strom.

Foto: dpa

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